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Tag der Erde

Der 22. April  wird in über 175 Ländern jedes Jahr als Tag der Erde gefeiert. Und auch ich möchte, zur Feier des Tages, unserer Mutter Erde einen Blogeintrag widmen.

 

earth day

 

Besonderen Respekt haben seit jeher die Indianer und die Aborigines unserer Erde entgegengebracht. Für diese Völker hat die Erde einen heiligen Geist und daher leben sie im Einklang mit der Natur und in ihrem vorgegebenen Rhythmus. Sie selbst nennen sich die „Söhne und Töchter von Mutter Erde“. Von diesen Völkern, die sich am besten auf diesem Gebiet auskennen, können wir am meisten lernen, was es bedeutet mit der Natur im Einklang zu leben. Als Allererstes sollten wir die Erde als unsere Heimat sehen, als unsere Familie, unser Zuhause, unseren Lebensraum und unser Heiligtum. Würden wir nach einem Picknick alles liegen lassen, wenn wir bei uns in der Wohnung wären?  Würden wir so unsere Schwestern und Brüder behandeln wie wir unseren Planeten behandeln? Die Erde ist unsere Mutter, die uns nährt und uns ein Zuhause bietet. Mutter Erde schreit schon lange vor Schmerz und wir ignorieren es so gut es geht.

In einer Zeit in der umgangssprachlich zunehmend Wörter wie Globalisierung, Gender-Mainstreaming und Terrorismus überall anzutreffen sind, in der ständig leistungsorientiertes Denken vorausgesetzt wird und wirtschaftlicher Gewinn über alles geht, sind alle aufgerufen, selber mehr Dinge an die Hand zu nehmen um eine Verbesserung der Umstände zu bewirken. Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass das ökologische System schon längst aus dem Gleichgewicht ist. Viele Firmen setzen kurzfristige Profite über langfristige Ressourcen, Umweltschutz und den Erhalt von Biodiversität. Die Schätze der Welt werden schamlos geplündert, um daraus Profit zu machen. Doch trotz der vielen negativen Schlagzeilen in den Nachrichten und Zeitungen, sollten wir nicht resignieren. Seien wir die Vorbilder und Helden, auf die die Welt wartet. Jeder kann sofort einen neuen Weg einschlagen und seinen persönlichen Beitrag für unseren Planeten leisten. Hierfür brauchen wir klare Ziele. Daher habe ich ein paar Ideen für ein umweltbewusstes Leben im Einklang mit der Natur für euch zusammengetragen:

Verbinde dich mit der Natur

Für viele von uns, die bei jedem Wetter, Tag ein und Tag aus, im Büro sitzen, kann es schwierig sein sich naturverbunden zu fühlen. Dabei gibt es so viele Wege sich mit der Natur zu verbinden. Eine davon ist, sich Zeit zu nehmen, den Himmel zu bewundern. Wann hast du das letzte Mal demütig in den Sternenhimmel geschaut, und gehofft, eine Sternschnuppe zu erblicken? Wie klein erscheinen wir selbst und unsere Welt in diesem unendlichen Kosmos…

 

schiller

 

Die Reduktion von Abfällen und Energieverbrauch

Jede Serviette die wir nicht brauchen, jeder Tropfen Wasser, den wir nicht vergeuden und jeder Lichtschalter, den wir nicht drücken hilft bereits, die Umwelt nicht unnötig zu belasten. Wir können mit kleinen Veränderungen im Alltag so viel bewirken: Zum Beispiel kannst du anstelle von Plastiktüten beim Einkaufen deine eigene Tragetasche mitbringen. Oder öfter das Fahrrad anstelle des Autos nehmen. Seien wir uns unseren täglichen Handlungen bewusst und denken wir ökologisch beim Gebrauch von Ressourcen und gehen nachhaltig damit um. Recycling Viele verschiedene Dinge können recycelt und wiederverwendet werden. Die Schweiz ist sogar weltweit führend im Recycling. Darauf können wir stolz sein! Aber wir können uns immer noch verbessern. Manchmal vergisst man im Alltag vielleicht auch, was man überhaupt an Sondermüll trennen und recyceln kann.

Hier ist eine Auflistung:

  • Glas
  • Kunststoff
  • Aluminium
  • Kapseln aus Alu (Kaffeekapseln)
  • Papier und Karton
  • Öl
  • Pet-Flaschen
  • Batterien und Akkus
  • Elektronisch Geräte und Glühbirnen
  • Kompost
  • Textilien und Schuhe

Ernährung

Eine neue Beziehung zur Ernährung ist bereits eine Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben mit der Natur. Schätzen wir unsere Nahrungsmittel? Durch das, was wir kaufen, haben wir einen enormen Einfluss darauf, was weiterhin produziert und (teilweise von weit her) importiert wird.  Helfen wir mit, die Transportwege kurz zu halten und kaufen regionale und saisonale Lebensmittel.

Vorbild sein

Damit unsere Kinder den ökologischen Umgang lernen, müssen sie zuerst geschult werden. Wissen unsere Kinder, dass es Erdbeeren nicht wirklich das ganze Jahr über gibt? Lernen wir der nächsten Generation wieder unsere Erde zu schätzen. Öffnen wir ihnen die Augen für die Schätze der Natur, lernen wir sie zu recyceln und geben ihnen Wissen weiter.

Geschenk an Mutter Natur

Mutter Natur ein persönliches Geschenk zu machen tut auch der eigenen Seele gut. Überleg dir, was du selber für die Umwelt tun kannst, um ihr deine Wertschätzung zu zeigen.

 

frühling

Einen Baum pflanzen? In den Ferien auf einem Bio-Bauernhof oder einem Imker helfen? Oder wie könnte dein Einsatz aussehen? Lass deiner Kreativität freien Lauf.  Naturverbunden und umweltbewusst zu leben ist – wie alles andere – eine Entscheidung! Alles was wir für unseren Planeten tun wird sich auszahlen, wenn nicht für uns, dann zumindest für die Generationen die nach uns kommen.

Ich wünsche euch einen schönen „Tag der Erde“!

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