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Sommerzeit – die Zeit um neue Bekanntschaften zu machen

Wir Menschen bevorzugen (meist) die Gemeinschaft. Wir sind ständig in Gruppen; in Familien, in Gemeinden, in Liebesbeziehungen, in Teams und Cliquen. Viele dieser Gemeinschaften, wie unsere Familien oder unseren Nachbaren haben wir nicht bewusst gewählt. Doch manchmal, kann aus einer Büro-, einer Nachbarschafts- oder einer Kursbekanntschaft eine neue Freundschaft entstehen oder eine Liebesbeziehung. Freundschaft und Liebe entsteht, wenn wir eine persönliche Verbindung zu einem anderen Menschen fühlen.

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Viele sind auf der Suche nach einem Partner oder würden sich  über ein paar neue Freunde freuen. Events, Fitnessstudios, Parties, Workshops, Kurse, Bars und andere Orte gibt es genügend um neue Leute kennenzulernen, sogar in der Schweiz ☺.

Jede Beziehung beginnt mit einem Gespräch!

Kennt ihr das; eine Freundin schleppt euch zu dieser Wohnungseinweihungsparty, in der sie praktisch jeden kennt und du kennst ausser ihr keine Menschenseele. Du möchtest die Chance nutzen und neue Bekanntschaften machen, denn nirgends ist es einfacher neue Kontakte zu knüpfen, als wenn man in einer Gruppe gleich eingeschleust und vorgestellt wird. Doch wie hält man dann ein Gespräch am Leben? Wie schafft man es, dass das erste Gespräch nicht allzu vorhersehbar und langweilig verläuft?

Wie wird aus small talk a deep conversation?

Hier sind 7 Tipps eine Konversation am Leben zu erhalten, interessant zu gestalten und Sympathiepunkte zu sammeln:

(Aufrichtige) Komplimente

Ein Kompliment wird in jedem Fall gut ankommen und die erste Barriere abreissen. „Tolle Schuhe!“ oder „Die Bluse steht dir gut!“ „Schöner Name, woher kommt der?“ Schau aber, dass du nichts erfindest und der Person für etwas ein Kompliment machst, das dir wirklich an ihr gefällt.

Interessiert statt interessant 

Die meisten Menschen erzählen liebend gerne von sich selbst. Versuch daher nicht interessant zu sein, indem du die besten Geschichten von dir erzählst, sondern zeig deinem Gegenüber aufrichtiges Interesse an dem, was er/sie dir zu erzählen hat. Was natürlich nicht heissten soll, dass du selber nichts erzählen sollst. Die Balance zwischen Zuhören, Fragen stellen und selber reden sollte stimmen. Tendenziell solltest du aber darauf achten, deinem Gesprächspartner die Chance zu geben, (bei dir) mal ein bisschen im Rampenlicht stehen zu dürfen.

Gutgelaunt und positiv

Die besten Gespräche sind immer jene, bei denen sich alle Beteiligten während des Gesprächs und auch anschliessend bereichert und inspiriert fühlen. Negative Geschichten drücken unnötig die Stimmung.  Wähle also Gesprächsthemen, die du mit positiven Gefühlen verbindest oder die lustig sind.

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Fragen stellen 

„Auf welche Musik stehst du“? „Bist du mit dem Auto oder mit dem ÖV gekommen?“

Vermeide wenn möglich Fragen, die mit JA oder Nein zu beantworten sind. Anstelle von: „Findest du die Party gut?“ könntest du fragen: „Woher kennst du den Gastgeber?“

Nachdem eine nette, jedoch belanglose Unterhaltung entstanden ist, du jedoch bestimmt schon einige Details der Person erfahren hast, kannst du den netten Small Talk nach einer Weile auf das nächste Level führen, in dem du deinen Gesprächspartner einlädst detailierter zu erzählen. Dabei sind Fragen, die das Gespräch auf die Gefühlsebene bringen hilfreich:

Warum hast du… (dich so entschieden? …damals entschlossen zu kündigen? …umzuziehen?)

Was war das für ein Gefühl… (als dein Team gewann? … als du befördert wurdest? …als er dir den Antrag gemacht hat?)

Wer hat dir geholfen (…beim Umbau? …bei der Zubereitung der Torte?)

Wieso hast du dich (…für diese Ausbildung entschieden? …die Weltreise gemacht?)

Wann hast du realisiert, dass du… (an der Situation etwas ändern musstest? …eine Begabung fürs Kochen hast? … Lehrer werden wolltest?)

Frag um Rat

Gib diesem Menschen, mit dem du dich unterhältst, die Gelegenheit seine Weisheit weiterzugeben. Er wird sich so in deiner Gegenwart besonders bedeutend und wichtig fühlen. Jeder möchte verstanden, geschätzt und bewundert werden. Frag nach Tipps und Tricks zu bestimmten Themen die ihr bereits besprochen habt. Wenn dein Gesprächspartner erzählt hat, dass er ein leidenschaftlicher Hobbykoch ist, frag nach, ob er/sie vielleicht ein tolles Rezept kennt für die kommende Dinnerparty, von der du ihm vorhin erzählt hast.

Denn wie Maya Angelou bereits gesagt hat:

Menschen vergessen, was du gesagt und was du getan hast.  Aber sie vergessen nie, wie sie sich bei dir gefühlt haben.

Körpersprache 

Sei dir bewusst, wie du sitzt oder stehst. Verschränke nicht die Arme und Beine. Nimm eine offene und lockere Haltung ein und schau deinem Gegenüber in die Augen beim Sprechen und Zuhören.

Stilvolle Verabschiedung 

Egal wie die Unterhaltung endet, schau immer darauf, dass du dich lächelnd und respektvoll verabschiedest. Sich für das nette Gespräch zu bedanken ist nicht altmodisch, sondern zeigt deinem Gegenüber, dass du die Konversation und die Zeit mit ihm/ihr geschätzt hast.

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Ich hoffe bei der nächsten Gelegenheit werden auch die Schüchternen unter euch sich ein Herz fassen und es wagen, ein Gespräch mit einem Unbekannten zu vertiefen. Das Schöne dabei ist, dass man bei einem Gespräch mit einem Fremden nie weiss wohin dieses genau führt…

Nun wünsche ich euch einen schönen und abenteuerlichen Sommer, tolle neue Bekanntschaften und tiefe, bedeutungsvolle Konversationen!

 

 

 

 

 

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