Letzter Beitrag, Luxus und Minimalismus
Kommentare 1

Qualität statt Quantität

Die besten Möglichkeiten, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen, ist für mich die Zeit, die ich in der Natur verbringe, beim Sport, beim Reisen, oder ganz einfach die Zeit in unserem Heiligtum:

UNSEREM HAUSE – OUR FINE PLACE

Dieses „Daheim-sein“ und der Welt, der Hektik und dem Lärm da draussen den Rücken zu kehren, schenkt mir unglaublich viel Energie. Um diese Momente der Ruhe und des Aufgehobensseins noch bewusster zu geniessen und um dieser heiligen Oase der Erholung noch mehr zu frönen, habe ich angefangen, der Gestaltung unserer Wohnung mehr und mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ich habe bewusst die Entscheidung getroffen, dass unser Daheim ein Ort des Friedens, Einkehr und Glücks ist. Es ist ein Ort, wo wir sicher sind. Wo wir nicht urteilen. Ein Ort, der organisiert und sauber ist. Ein Ort, wo wir uns einfach wohl fühlen. Und ist es nicht sofort einfacher Ordnung zu haben, wenn wir gar nicht erst viel zu viele Gegenstände rumliegen haben? Ist es nicht das Schönste, nach einer Reise zurückzukehren, und ein ordentliches und sauberes Daheim? Ich habe bereits einige Bücher, über die Gestaltung der Wohnung mit Feng Shui und dessen Einfluss auf unser Leben gelesen. Und irgendwann habe auch angefangen, mich mit dem Thema Minimalismus zu beschäftigen. Wenn man sich mit solchen Themen, wie der bewussten Gestaltung der Wohnung befasst, befasst man sich unweigerlich immer mehr mit der Gestaltung seines ganzen Lebens.

Wie mehr ich über Minimalismus gelesen habe, umso mehr habe ich mir über die Notwendigkeit von so vielen Dingen in der Wohnung und letztendlich in meinem Leben Gedanken gemacht. Mir wurde es immer wichtiger, dass ich in allen Bereichen meines Lebens Qualität über Quantität setzte. Und deswegen gehören Minimalismus und Luxus für mich auch untrennbar zusammen. Doch was verstehe ich unter diesen Begriffen?

Minimalismus:

Ich sehne mich nach Einfachheit! Ich will bewusster leben. Langsamer leben. Minimalismus bedeutet, dass ich mich von offensichtlich unnötigen Dingen befreie. Dabei spreche ich nicht nur von Gerümpel in der Wohnung. Ich meine, dass ich allen Ballast, der sich im Leben angesammelt hat loswerden will. Dies können Gegenstände sein, Menschen die mir nicht gut tun, Dinge die ich nicht tun will usw.  Ich will weniger materielle Gegenstände anhäufen, weniger TV schauen, weniger Verpflichtungen und Erwartungen haben. Dafür erhoffe ich mir mehr Zeit, mehr Ruhe, mehr Achtsamkeit. Oder um es mit den Worten von Vincent van Gogh auszudrücken:

„Ich möchte Bündigeres, Einfacheres, Ernsteres; ich möchte mehr Seele und mehr Liebe und mehr Herz.“

Luxus:

Die meisten Menschen verbinden das Wort Luxus wohl mit teuren Markenprodukten, Villen, Haute Couture, exquisiten Autos und natürlich mit Geld. Für mich bedeutet Luxus vor allem: Lebensqualität.

Eine kleine Wohnung, in der Liebe und Fürsorge grossgeschrieben wird, ist für mich weit luxuriöser als eine erlesene Villa, in der die Bewohner kein Wort miteinander sprechen.  Ihr seht; ein luxuriöses Leben erfordert nicht zwangsweise Unmengen von Geld. Jedoch erfordert es Ehrlichkeit und Respekt sich selbst gegenüber. Es erfordert auch, dass man sich Gedanken darüber macht, was einem im Leben wirklich wichtig ist und die Bereitschaft etwas dafür zu tun, um seine Ziele zu erfüllen. Ich würde jedoch lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht Gefallen an einer schönen Chanel Handtasche, einem 5* Hotel oder einem Flug in der First Class finden würd. Und da lässt sich Minimalismus mit Luxus gut verbinden: Wenn wir weniger Geld für offensichtlich unnötige Dinge ausgeben, bleibt Ende Monat definitiv mehr Geld übrig. Dadurch, dass wir öfter auf günstigere, oftmals jedoch unnötige Produkte verzichten, können wir uns dafür etwas Kostspieligeres gönnen, was uns hoffentlich längerfristig mehr Freude bereitet. Eben:Qualität statt Quantität.

Wenn wir herausfinden wollen, was wir wirklich im Leben wollen, sollten wir vielleicht damit anfangen, alles war uns nicht (mehr) wichtig ist daraus zu entfernen?!

 

 

1 Kommentare

  1. Sascha Meier:Ich finde eine minimalistisches bzw. reeituerzds Design ist oft mit mehr Arbeit verbunden.Der Meinung bin ich ja auch.Denn ein gelungenes minimalistisches Webdesign macht nicht unbedingt weniger Arbeit.Bei der Sache mit Otto Normal, der das auch ffcr sich unterscheidet. Das ist klar. Und oft geben sich manche Leute auch mit fcberraschend wenig zufrieden. Oder wir selbst haben an uns sehr hohe Ansprfcche. Je nachdem, wie man es sieht.Ich kenne es aber auch von Gespre4chen, bei denen ffcr mich persf6nlich edle und noch relativ simple Designs, bei anderen (Nicht-Webdesignern) auf wenig Gegenliebe stodfen. Fragt man nach warum, stellt man oft fest, das es hier und da nicht genug knallt .Aber insgesamt steht in dem erwe4hnten Artikel sehr viel wahres und bekanntes.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.