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Mein Körper. Mein Tempel.

tu deinem körper etwas gutes

Wir sind weit mehr als unser Körper. Wir sind Seelen. Charaktere. Persönlichkeiten. Körper Geist und Seele bilden eine Einheit.

Genauso, wie wir für unser Seelenwohl sorgen, sollten wir auch der lebenslange Wohnstatt unserer Seele Wertschätzung entgegenbringen – unserem Körper. Es gibt viele verschiedene Wege, den Körper so zu pflegen, wie er es verdient. Was wir dazu sicherlich benötigen ist eine grosse Portion Disziplin. Es ist einfacher, diese Disziplin aufzubringen, wenn wir uns bewusst machen wie glücklich wir uns schätzen können, wenn wir zu den Menschen gehören die gesund sind.

Dieser lebenslanger Verbündeter tut so viel für uns. Über unsere Sinne nehmen wir die Welt war. Unsere Füsse tragen uns überall hin. Und über ihn kommunizieren wir mit der Welt. Ich finde die Idee schön, den Körper als Freund zu betrachten. Einen geliebten Freund. Wie gehe ich mit jemandem um, den ich von Herzen liebe? Wäre ich mit meinem geliebten Freund auch so kritisch? Würde ich mein Kind auch mit Zigarettenqualm benebeln? Die Beziehung, die wir zu unserem Körper aufgebaut haben, beeinflusst unser Selbstbewusstsein und somit unser ganzes Leben. Lassen wir unserem Tempel also die nötige Pflege, Zeit und Liebe zukommen.

Ich möchte euch 5 Praktiken in Erinnerung rufen, die vielleicht jeder schon einmal gehört oder gelesen hat, jedoch so manch einer im Alltag vergisst zu praktizieren.

Höre auf deinen Körper

Am Empfinden unseres Körpers können wir ablesen, ob wir in Harmonie leben, oder ob unsere Seele im Ungleichgewicht ist. Jede Erkrankung und jeder Schmerz bedeutet ein Stau im Energieflusses. Unser Körper gibt uns ständig Signale. Höre genau hin und fühl in deinen heiligen Raum hinein. Dein Körper sagt dir, was gut ist, wenn du ihm die nötige Zeit einräumst. Hinterfrage deine Müdigkeit, deine Kopfschmerzen, hinterfrage auch deinen Heisshunger. Was möchte dir dein Unterbewusstsein mitteilen? Sind die Kopfschmerzen vielleicht ein Hinweis darauf, dass du nicht genügend Wasser getrunken hast? Bist du müde, weil dich ein Problem bereits viel Energie gekostet hat? Und hast du vielleicht gar nicht wirklich Hunger, sondern ist die Tafel Schokolade vielleicht ein emotionaler Ersatz? Hör genau hin, und dein Körper wird dir sagen, was dir wirklich gut tut und was er braucht.

 

Entspannung und Schlaf

Klingt ganz simpel, und doch gönnen sich die meisten von uns viel zu wenig Auszeiten im Alltag. Ehre die Zeiten, in denen du deine kleine Ruheinseln schaffst und neue Energie tanken kannst. Und auch ein tiefer Schlaf lässt unseren Körper regenerieren. Etwa 1/3 unseres Lebens verbringen wir mit schlafen. Im Schlaf können wir sowohl körperliche, wie auch seelische Kräfte tanken. Daher ist es empfehlenswert darauf zu achten, sich ausreichend Nachtruhe zu gönnen. Man sollte mindestens 30 Minuten vor dem Zubettgehen nicht mehr TV schauen. Nimm dir Zeit für die innere Einkehr und nimm dir am Abend Zeit den Körper auf den Schlaf vorzubereiten und runterzufahren.

Wasser Wasser Wasser

Alle wissen es – trinken ist wichtig – lebenswichtig! Zwei Liter am Tag sollten es mindestens sein. Der menschliche Körper besteht zu etwa zwei Drittel aus Wasser und es ist somit unser Grundelement. Ein Mangel an Wasser schadet unserer Gesundheit erheblich. Ausreichende Wasserzufuhr hilft sowohl beim Abnehmen, schützt vor Ausbruch vieler Zivilisationskrankheiten und ist zudem ein Schönheitselixier für die Haut. Wasser klärt den Geist und entschlackt den Körper. Achte also darauf deinem Körper mit genügend Flüssigkeit, bzw. Wasser zu versorgen.

Gedanken ändern – Selbstliebe und Dankbarkeit

Hast du ständig etwas an deinem Körper auszusetzen? Problemzonen hier, Akne da, Haare zu dünn, Nägel zu brüchig… Schluss damit! Du bist ein wunderschönes, wunderbares und besonderes Geschöpf. Unser Körper hört jeden Gedanken. Es ist nicht hilfreich ihn immer zu bemängeln. Besonders, da jeder Körper in seiner eigenen Form vollkommen ist. Ist es nicht ein Wunder, dass unsere Organe einfach für uns arbeiten, ohne dass wir etwas dafür tun?! Es ist Zeit dich so anzunehmen wie du bist. Wenn du dich trotz deiner Unvollkommenheiten attraktiv und liebenswert findest, dann steigerst du dein Charisma und dein Selbstwertgefühl. Das heisst nicht, dass du nicht weiterhin auf eine gesunde Ernährung schauen, dich pflegen und Sport treiben sollst. An sich zu arbeiten ist immer gut. Malträtiere dich aber nicht selber mit Diäten und einer ungesunden Selbstanschauung. Sei nicht so kritisch mit dir selbst, sondern wertschätze deinen Körper und sei dankbar für das Wunder des Lebens.

Atmen – die Mitte stärken

Das Leben beginnt mit dem Atem und hört mit dem letzten Atemzug wieder auf. Durch Stress atmen wir nur oberflächlich. Durch bewusstes, langsames und tiefes Atmen, können wir direkt auf unseren Körper und auch die Gefühle einwirken. Besonders in Stresssituationen fällt es uns schwer, tief ein- und auszuatmen. Genau dann sollten wir es jedoch tun, denn so beruhigen wir sowohl unseren Körper, wie auch unseren Geist. Tiefes Atmen entspannt uns augenblicklich, gibt uns Energie, stärkt unsere Mitte und aktiviert auch unsere Selbstheilungskräfte. Wann immer du dich gestresst, nervös oder unausgeglichen fühlst; atme tief und bewusst ein und aus. Zentriere und entspanne dich mehrmals am Tag bewusst.

Unser Körper unterstützt uns Tag für Tag und ist ein Wunder. Es ist von enormer Bedeutung, ein gutes Körpergefühl aufzubauen und daran zu arbeiten im Einklang mit Seele, Geist und Körper zu sein. Wieso also nicht heute anfangen, kleine Veränderungen im Alltag zu integrieren und mehr auf uns und unseren Körper zu achten?

 

 

 

 

 

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